5a und 6d gewinnt den Tigerenten Club in Stuttgart

Am 22. März 2016 war es end­lich soweit – wir sind nach Stutt­gart zum Tiger­en­ten Club gefah­ren. Vor­her wuss­ten wir schon, dass wir als Frö­sche antre­ten wer­den und das The­ma der Sen­dung „Got­tes­an­be­te­rin­nen“ sein wird.

Die Fahrt dau­er­te ohne Pau­sen etwa drei Stun­den, beglei­tet haben uns Frau Chmel­la, Frau Klein und Frau Mol­den. Da wir alle Hun­ger hat­ten, sind wir zu McDo­nalds gefah­ren, wo wir über­ra­schen­der­wei­se das ers­te Mal auf unse­re Geg­ner aus Offen­bach tra­fen. Nach der klei­nen Stär­kung sind wir wei­ter zum Stu­dio gefah­ren. Dort wur­den wir von unse­rer Betreue­rin sehr freund­lich begrüßt. Da die Mann­schaft vor uns noch am Dre­hen war, durf­ten wir uns auf dem Spiel­platz aus­to­ben.

Es hat aber nicht lan­ge gedau­ert, da wur­den Esma, Nico, Frau Chmel­la und ich zur Pro­be abge­holt, genau­so auch unse­re Geg­ner. Zusam­men hin­ter den Kulis­sen beka­men wir alle unse­re T-Shirts und die Rei­hen­fol­ge der Spie­le erklärt. Wei­ter ging es dann zu den Ton­tech­ni­kern, die uns Head­sets ver­pass­ten. Beim ers­ten Durch­gang der Sen­dung wur­de erst ein­mal alles geprobt, anschlie­ßend gab es eine Pau­se und die Sen­dung wur­de dann erst auf­ge­zeich­net.

Beim ers­ten Spiel muss­ten mei­ne Geg­ne­rin und ich fünf Mur­meln in Löcher auf einem Spiel­brett schnip­sen. Wer die meis­ten ver­senk­te, gewann das Spiel. In der Pro­be habe ich das Spiel gewon­nen, bei der Auf­zeich­nung lei­der nicht. Also, eine Not­brem­se für die Geg­ner L Dafür hat Esma das nächs­te gewon­nen. Sie saug­te mit einem Stroh­halm Flips an und beför­der­te sie so in eine Schüs­sel. Nico und sei­ne Geg­ne­rin muss­ten im drit­ten Spiel einen Gegen­stand ertas­ten. Hier haben lei­der wie­der die Tiger­en­ten eine Not­brem­se erspielt. Danach hat­ten wir Spie­ler eine kur­ze Pau­se, in der Musch­da und Mal­te Adri­an Koza­kie­wicz inter­view­ten, der als jüngs­ter Insek­ten­for­scher bekannt ist und eini­ge sei­ner unge­wöhn­li­chen Haus­tie­re dabei hat­te. Beim anschlie­ßen­den Spiel, dem bekann­ten „Frosch­hüp­fen“, muss­te ich wie­der antre­ten. Ich konn­te mir alle Schrit­te mer­ken und wir gewan­nen unse­re zwei­te Not­brem­se J Auch beim Spiel „Lat­ten­knal­ler“ setz­ten wir uns ein­deu­tig gegen die Tiger­en­ten durch – drit­te Not­brem­se! Die nächs­te Run­de stand auch schon direkt an. Hier muss­ten Esma und ihre Geg­ne­rin sin­gen. Esma sang „Auf uns“ von Andre­as Bou­ra­ni und die Geg­ne­rin von Sarah Con­nor „Wie schön du bist“. Die Not­brem­se ging lei­der an die Geg­ner. Einen kla­ren Sieg hin­ge­gen ergat­ter­ten wir im „Wiss­quiz“, wobei uns Frau Chmel­la ein­mal als Joker unter­stütz­te. Dann hat­te die Band „Glas­per­len­spiel“ ihren Auf­tritt, das war ein High­light. Sie san­gen ihren Hit „Gei­les Leben“ und unse­re Klas­sen haben im Stu­dio ordent­lich Stim­mung gemacht. Das, mei­ner Mei­nung nach, lus­tigs­te Spiel, haben lei­der wie­der die Tiger­en­ten gewon­nen. Bei die­sem Spiel haben wir einen Helm getra­gen, auf dem ein Schwann befes­tigt war. Den Schwamm muss­ten wir dann in einen Was­ser­ei­mer tun­ken und über eine kur­ze Stre­cke wat­schelnd zu einer Wand trans­por­tie­ren, an der wir den Schwamm aus­drück­ten und das Was­ser in einem Eimer sam­mel­ten – das alles mit Flos­sen an ver­steht sich 😉

Als nächs­tes stand der „Leh­rer-Check“ an. Frau Chmel­la konn­te zwar nur eine Fra­ge nicht beant­wor­ten, trotz­dem war der Leh­rer der Geg­ner bes­ser und die Tiger­en­ten gewan­nen ihre nächs­te Not­brem­se. Die letz­te Run­de ent­schied nun alles: Gewin­ner oder Ver­lie­rer? Das Rodeo Rei­ten auf der Tiger­en­te stand für Nico auf dem Plan. Er hielt sich tap­fer auf der Ente und konn­te so das Spiel gewin­nen.

Über­glück­lich nah­men wir unse­ren Pokal und die Medail­len ent­ge­gen – auch Frau Chmel­la sah man die Erleich­te­rung an, denn sie muss­te nicht Baden gehen. Noch vol­ler Adre­na­lin tra­ten wir dann die Heim­fahrt an, wo wir von unse­ren Eltern in Emp­fang genom­men wur­den.

Unse­ren Gewinn spen­de­ten wir übri­gens an „Habi­tat for Huma­ni­ty“, die ein Pro­jekt auf den Phil­ip­pi­nen haben und dort für die Men­schen sturm­si­che­re Häu­ser bau­en.

Ein Bericht von Jus­tin Dick, 6d