Frankreichaustausch

Seit vie­len Jah­ren schon unter­hält unse­re Schu­le einen akti­ven Aus­tausch mit unse­rer Part­ner­schu­le in Ramon­champs.

Hier ein paar Berich­te unse­re Schü­le­rin­nen und Schüler…

Mon­tag, der wun­der­vol­le Ankunftstag
Mon­tag mor­gen haben wir uns um 7.45 Uhr vor der Schu­le getrof­fen und sind um ca. 8.00 Uhr los­ge­fah­ren. Nach 4 Stun­den sind wir dann in Metz ein­ge­trof­fen, um dort eine Kathe­dra­le zu besich­ti­gen. Danach hat­ten wir noch etwas Frei­zeit, um die Stadt zu erkun­den. Nach zwei Stun­den sind wir wie­der in den Bus ein­ge­stie­gen und kamen um 16.00 Uhr in Ramon­champ an.
Als ers­tes sind wir in den Spei­se­saal gegan­gen und haben unse­re Aus­tausch­schü­ler zuge­teilt bekom­men. Die Schü­ler waren sehr nett. Danach haben wir ein paar Schnitt­chen geges­sen. Dann mach­ten wir mit ihnen eine Ral­lye über das Inter­nats­ge­län­de. Um 18.30 Uhr durf­ten wir unse­re coo­len Zim­mer bezie­hen, um 19.00 Uhr gab es dann ein lecke­res Abend­essen. Es gab Spa­ghet­tis mit Toma­ten-Thun­fisch-Sau­ce oder Cabo­n­a­ra Sau­ce. Nach dem Abend­essen sind wir in einen Auf­ent­halts­raum gegan­gen und haben dort Ken­nen­lern­spie­le mit den Fran­zo­sen ver­an­stal­tet. Danach sind wir, natür­lich pünkt­lich, um 10.00 Uhr ins Bett gegangen.

(von Kira Schönke)

Kunst­mu­se­um in Nan­cy am 19.01.2017
Durch­ge­fro­ren und zit­ternd kamen wir am “Musée des Beaux Arts” an. Wär­me­süch­tig stürm­ten wir das Muse­um, kamen jedoch nicht weit. Am Ein­gang wur­den wir von Sicher­heits­män­nern kon­trol­liert. Als dann schließ­lich klar war, dass kei­ner von uns Bom­ben oder Waf­fen dabei hat­te, ver­sam­mel­ten wir uns zu einer Grup­pen­be­spre­chung. Mit einem Arbeits­auf­trag zisch­ten wir schließ­lich ab. Wir soll­ten uns in Drei­er-Grup­pen zusam­men­fin­den und uns das für uns schöns­te Bild aus­su­chen. Dazu soll­ten wir uns dann eine Geschich­te aus­den­ken und war­um es uns so gut gefällt. Das Muse­um bot vie­le ver­schie­de­ne Ein­drü­cke der Kunst. Wir stell­ten schnell fest, dass jeder Künst­ler sei­ne eige­nen Vor­lie­ben hat­te. Zum Bei­spiel waren man­che ziem­lich ange­tan von spär­lich beklei­de­ten Engeln. Wir rät­sel­ten auch über die Zeit­span­ne der Fer­tig­stel­lung man­cher rie­sen­gro­ßen Bil­der. Ein paar der Gigan­ten ver­zier­ten sogar gan­ze Wän­de. Bei dem Wort “Kunst­mu­se­um” ver­geht einem schon manch­mal die Lust, doch bei die­sem war es anders. Es ent­sprach nicht unse­ren lang­wei­li­gen Vor­stel­lun­gen. Auf jeden Fall emp­feh­lens­wert. (von Anto­nia Pom­me­re­ning & Marie Rothe)

les jeu­nes
Die Jugend­li­chen sind etwas auf­ge­dreht und spre­chen kein Wort Deutsch. Sie sind sehr sozi­al und man merkt, dass sie viel Spaß in der Schu­le haben. Außer­dem haben sie einen guten Klassenzusammenhalt.
ler clas­ses Pferdewirt/Landwirt
Die einen wol­len Pfer­de­wirt wer­den und ler­nen alles über die Pfer­de, z. Bei­spiel Pfer­de sau­ber machen , pfle­gen und Rei­ten, etc. Die ande­ren wol­len Land­wirt wer­den und ler­nen wie man Trak­to­ren fährt, Fel­der pflügt etc…
une jour­née typique
Um 7.00 Uhr gibt es immer gemein­sam Früh­stück. Danach fängt um 8.00 Uhr die Schu­le an. Um 12.00 Uhr gibt es Mit­tag­essen und um 19.00 Uhr gibt es Abend­essen. Die Schü­ler haben bis abends Schu­le. Um 21.30 Uhr müs­sen die Schü­ler auf ihren Zim­mern sein. Dann haben sie auch noch Prak­ti­ka auf Bau­ern­hö­fen, um ihre zukünf­ti­gen Beru­fe in der Pra­xis ken­nen zu ler­nen. Und nun eini­ge wich­ti­ge fran­zö­si­sche Sätze:
Où est-ce que nous nous ren­con­tri­ons? Wo tref­fen wir uns?
A quel­le heu­re? Um wie­viel Uhr?
Com­ment tu t‘appelles? Wie heißt du?
Tu as quel âge? Wie alt bist du?
Tu as quels hob­bies? Wel­che Hob­bys hast du?
le petit-déjeu­ner – Frühstück
le déjeu­ner – Mittagessen
diner – Abendessen
(von Manu­el Bött­cher und Samu­el Haas)

Musi­que avec Mme Miclo
Zuerst haben wir uns Mat­ten geholt und sie auf den Fuß­bo­den gelegt.Anschließend ist Mme Miclo gekom­men und hat mit uns zum ers­ten mal auf Deutsch ein Ent­span­nungs­pro­gramm gemacht.Wir soll­ten uns auf die Mat­ten legen und Mme Miclo hat uns erzählt wie man sei­nen Körperloslässt.Danach hat sie ange­fan­gen Kla­vier zu spie­len und zu singen.Erst hat sie eng­li­sche Lie­der und dann auch deut­sche und fran­zö­si­sche gesungen.Dann soll­ten wir lang­sam auf­ste­hen und Mme Miclo hat noch ein paar Lie­der gesungen.Wir haben unse­re Mat­ten weg­ge­bracht und sind gegangen.Mme Miclo chan­te trés bien.
(von Han­nah Wag­ner und Jamie Smith)

Eine der Akti­vi­tä­ten war Reiten.
Am Diens­tag war es dann end­lich so weit: Wir durf­ten Rei­ten gehen! Als ers­tes muss­ten wir uns einen Helm (im fran­zö­si­chen: la bom­be) aus­su­chen. Dann wur­den wir in zwei Grup­pen auf­ge­teilt und rit­ten unter der Lei­tung von Mari­ali­ne in der dor­ti­gen Reit­hal­le. In der ers­ten Grup­pe waren Ivet­te, Inken und Han­nah auf den Pfer­den Fer­ré­ro, Kito und Texas. Wir lern­ten die Wör­ter „au pas“ (Schritt), „au trot“ (Trab) und „au galop“ (Galopp). Zu Beginn hat­ten wir leich­te Ver­ständ­nis­pro­ble­me. Schließ­lich durf­ten wir jedoch Sla­lom und über Trab­stan­gen rei­ten. In der zwei­ten Grup­pe waren Anto­nia, Gina, Ani­sa und Frau Iwan­off auf den Pfer­den Fer­ré­ro, Prince, Nan­cy und Kito. Sie mach­ten das­sel­be wie die ers­te Grup­pe. Nach dem Unter­richt brach­ten wir die Pfer­de zusam­men weg. Das Rei­ten hat uns sehr viel Spaß gemacht.
((von Gina Sei­bert und Inken Meyer)

La soi­rée de mer­cre­di: les présentations
Am Mitt­woch war der bun­te Abend. Das Tref­fen war um 20:00 Uhr im „salle de specta­cle“. Ange­fan­gen haben die Fran­zo­sen mit der „Man­ne­quin Chal­len­ge“. Dar­auf folg­te ein anschau­li­ches Video über das dies­jäh­ri­ge Prak­ti­kum der Fran­zo­sen. Jetzt waren wir dran mit dem Thea­ter­stück „Aschen­brö­del“ auf Fran­zö­sisch, was allen sehr gut gefiel. Ihr kennt doch bestimmt Laua­ne. Die Fran­zo­sen san­gen für uns „Ave­nir und Sou­ve­nir“ von ihr. Das Thea­ter „Trop moche, la robe“ folg­te danach von den Deut­schen, aber auf fran­zö­sisch gespielt. Über­ra­schend fan­den wir Camille.Eine fran­zö­si­sche Schü­le­rin mit einer sehr berüh­ren­den Stim­me. Sie sang „Stay“ von Rihan­na. Als nächs­te sang Ivet­te (eine deut­sche Schü­le­rin) „Lost boy“. Der Abend war fast vor­bei, als dann noch die Fran­zo­sen ein umkom­po­nier­tes Lied für uns sangen.Zum Schluss haben alle Macare­na getanzt, was sehr lus­tig endete.

Viens, dan­se avec nous = Komm, tanz mit uns
Camil­le, tu chan­tes bien = Camil­le, du singst schön
Bon­ne nuit = Gute Nacht
(von Marie Metz­ger und Ani­sa Ramicevic)