Wir über uns-Ein Schulportrait

Die Gesamt­schu­le Obe­re Aar ist eine all­ge­mein­bil­den­de Schu­le. Ziel unse­rer päd­ago­gi­schen Arbeit ist es, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in ihrer Per­sön­lich­keit zu stär­ken und auf ihrem Weg zu einem mün­di­gen Mit­glied unse­rer Gesell­schaft  unter­stüt­zend zu beglei­ten.

Unse­re Schü­ler­schaft

Die Grund­stu­fe (Jahr­gän­ge 1–4) wird von Kin­dern aus den Stadt­tei­len Hahn und Wings­bach besucht. Die Vor­klas­se nimmt Kin­der aus dem Ein­zugs­be­reich der Tau­nus­stei­ner Grund­schu­len auf.

Die Sekun­dar­stu­fe I (Jahr­gän­ge 5–10) besu­chen in ers­ter Linie Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus der Stadt Tau­nus­stein, aus den Orts­tei­len der Gemein­de Hohen­stein, wie Born, Breit­hardt, Hen­net­hal, Burg-Hohen­stein, Holz­hau­sen, Ste­cken­roth, Strinz-Mar­ga­ret­hä, in gerin­ger Zahl auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus Hün­stet­ten, Hei­den­roth, Schlan­gen­bad und Wies­ba­den.

  1. Die Orga­ni­sa­ti­on des Schul­le­bens

 1.1 Klas­sen­bil­dung

Die Gesamt­schu­le Obe­re Aar ist eine Inte­grier­te Gesamt­schu­le mit Ganz­tags­an­ge­bot. Bis zum Jahr­gang 5 wer­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler aller Leis­tungs­stu­fen inte­griert im Klas­sen­ver­band unter­rich­tet. Mit dem Jahr­gang 6 beginnt die Leis­tungs­dif­fe­ren­zie­rung in Grund- und Erwei­te­rungs­kur­se.

Ab der Stu­fe 9 wer­den abschluss­be­zo­ge­ne Klas­sen gebil­det. Die­se ori­en­tie­ren sich an den drei Bil­dungs­gän­gen Haupt­schu­le, Real­schu­le und Gym­na­si­um. Vor­be­rei­tend zu die­ser Ein­stu­fung erhal­ten die Eltern am Ende des ers­ten Halb­jah­res 8 eine Ein­stu­fungs­emp­feh­lung.  Nach Rück­spra­che mit den Eltern wer­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler dann am Ende des 8. Schul­jah­res durch einen Beschluss der Klas­sen­kon­fe­renz in eine abschluss­be­zo­ge­ne Klas­se ein­ge­stuft. Grund­la­ge des Kon­fe­renz­be­schlus­ses ist das Noten­bild und das Leis­tungs­ver­hal­ten der Schü­le­rin bzw. des Schü­lers.

1.2 Bil­dungs­ab­schlüs­se

Die Sekun­dar­stu­fe I berei­tet auf alle Bil­dungs­ab­schlüs­se vor.                                                              Haupt- und Real­schul­prü­fun­gen wer­den an unse­rer Schu­le abge­nom­men, Schü­ler mit einer Ver­set­zung in die Gym­na­sia­le Ober­stu­fe kön­nen die All­ge­mei­ne Hoch­schul­rei­fe am Gym­na­si­um Tau­nus­stein oder an einem Wies­bad­ner Ober­stu­fen­gym­na­si­um, ihre Fach­hoch­schul­rei­fe an der benach­bar­ten Berufs­schu­le erwer­ben.

1.3 Ganz­tags­kon­zept

Das Ganz­tags­kon­zept der Grund­stu­fe[1]

An drei Tagen in der Woche, mon­tags, diens­tags und don­ners­tags, betreu­en wir Ihre Kin­der jeweils von 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr in alters­ge­misch­ten Grup­pen. Auf das gemein­sa­me Mit­tag­essen und eine  Bewe­gungs­pau­se folgt eine betreu­te Haus­auf­ga­ben­stun­de. Nach einer wei­te­ren Pau­se, die wahl­wei­se als Ruhe- oder Bewe­gungs­pau­se genutzt wer­den kann, kön­nen die Kin­der im Rah­men ver­bind­li­cher Arbeits­ge­mein­schaf­ten Neu­es ken­nen­ler­nen und eige­ne Fähig­kei­ten erwei­tern. Eine Betreu­ung wäh­rend der Feri­en und an schul­frei­en Tagen ist nicht mög­lich.

In der Grund­stu­fe wer­den Arbeits­ge­mein­schaf­ten und Bewe­gungs­för­de­rung in den Vor­mit­tags­un­ter­richt inte­griert.

Das Ganz­tags­kon­zept der Sekun­dar­stu­fe

Das Ganz­tags­kon­zept der Sekun­dar­stu­fe umfasst drei eng mit­ein­an­der ver­zahn­te Berei­che:

Für einen Groß­teil der Schü­le­rin­nen und Schü­ler endet der Unter­richt in der Regel nach der 6. Stun­de, also um 13.15 Uhr. Die­se Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben die Mög­lich­keit, am Nach­mit­tag in einer der zahl­rei­chen Arbeits­ge­mein­schaf­ten mit­zu­wir­ken. Zur Wahl ste­hen Arbeits­ge­mein­schaf­ten in den Berei­chen Sport und Ent­span­nung, Musik, Tanz und Thea­ter, Medi­en, Gestal­tung und Sozia­les. Betreu­te Spiel- und Bewe­gungs­ak­ti­vi­tä­ten wer­den dar­über hin­aus auch in der Mit­tags­pau­se ange­bo­ten. Die Teil­nah­me an den Ver­an­stal­tun­gen ist frei­wil­lig, nach Anmel­dung aber ver­bind­lich.

Eine zwei­te Schü­ler­grup­pe nutzt das Nach­mit­tags­an­ge­bot in ers­ter Linie im Rah­men der offe­nen Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung oder des LR-För­der­un­ter­richts. Die offe­ne Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung kann wahl­wei­se für ein bis vier Tage die Woche ange­wählt wer­den. Sie wird in der Regel von Kin­dern des 5. bis 7. Schul­jah­res besucht. Die Zuwei­sung in die LR-För­der­kur­se erfolgt durch die jewei­li­ge Klas­sen­kon­fe­renz. Alle übri­gen För­der­kur­se (Deutsch, Eng­lisch, Mathe­ma­tik) sind in den Vor­mit­tags­be­reich inte­griert.[2]

Jeweils eine Klas­se des 5. bis 8. Jahr­gangs ist als gebun­de­ne Ganz­tags­klas­se orga­ni­siert. Wie für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schu­le beginnt der Unter­richt die­ser Klas­sen um 8.00 Uhr. Für die Ganz­tags­klas­sen des 5. und 6. Jahr­gangs endet der regu­lä­re Unter­richt an vier Tagen in der Woche um 15.30 Uhr,  für die Ganz­tags­klas­se im 7. Jahr­gang an drei Tagen um 15.30 Uhr und für die Ganz­tags­klas­se im 8. Jahr­gang an zwei Tagen um 15.30 Uhr. [3]

Selbst­ver­ständ­lich kön­nen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler durch die frei­wil­li­ge Teil­nah­me an einer AG oder der offe­nen Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung auch an fünf Nach­mit­ta­gen die Schu­le besu­chen.[4]

Über­schnei­dun­gen zwi­schen den drei genann­ten Berei­chen sind mög­lich und erwünscht. Gut die Hälf­te der Schü­ler­schaft im Bereich Sek I neh­men das Ganz­tags­an­ge­bot der Schu­le wahr.

1.4 Leis­tungs­dif­fe­ren­zie­rung an der IGS Obe­re Aar

Eine Inte­grier­te Gesamt­schu­le för­dert Kin­der in jedem Fach auf dem Niveau, das ihrem Leis­tungs­ver­mö­gen ent­spricht. Dabei erhal­ten die Kin­der die Mög­lich­keit, im Klas­sen­ver­band mit­ein­an­der und von­ein­an­der zu ler­nen.

Wie der fol­gen­den Tabel­le zu ent­neh­men, wer­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ab dem 6. Schul­jahr an das Arbei­ten in leis­tungs­dif­fe­ren­zier­ten Grup­pen her­an­ge­führt, um ihren unter­schied­li­chen Lern­vor­aus­set­zun­gen und Leis­tungs­ver­mö­gen gerecht zu wer­den.

Tabel­la­ri­scher Über­blick

5

Inte­grier­ter Unter­richt in allen Fächern

6 Dif­fe­ren­zie­rung (E-/G-Niveau) in Mathe­ma­tik und Eng­lisch Inte­grier­ter Unter­richt in allen ande­ren Fächern
7/8 Dif­fe­ren­zie­rung (E-/G-Niveau) in den Fächern Mathe­ma­tik, Deutsch, Eng­lisch und Fran­zö­sisch[5] Inte­grier­ter Unter­richt in allen ande­ren Fächern
Ende 8 Ein­stu­fung in abschluss­be­zo­ge­ne Klas­sen
ab Klas­se 9 Unter­richt in abschluss­be­zo­ge­nen Klas­sen
9 Haupt­schul­klas­se Real­schul­klas­se Gym­na­si­al­klas­se
10 - Real­schul­klas­se Gym­na­si­al­klas­se

Die dar­ge­stell­te Dif­fe­ren­zie­rung erfolgt in der Regel als Bin­nen­dif­fe­ren­zie­rung, also inner­halb des Klas­sen­ver­ban­des.  So bleibt das ver­läss­li­che Sozi­al­ge­fü­ge als wich­ti­ge Lern­vor­aus­set­zung erhal­ten. Zugleich ermög­licht unser För­der­kon­zept punk­tu­ell die Bil­dung klei­ner Lern­grup­pen zur indi­vi­du­el­len För­de­rung. (Nähe­re Infor­ma­tio­nen s. För­der­kon­zept) Des­glei­chen kön­nen durch den Ein­satz von Sprin­gern die Grup­pen­grö­ßen in den Natur­wis­sen­schaf­ten redu­ziert wer­den.

1.5 Das Fremd­spra­chen­an­ge­bot

Ab dem 3. Schul­jahr erwer­ben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Grund­stu­fe ele­men­ta­re Kennt­nis­se der eng­li­schen Spra­che.

Im 5. Schul­jahr erler­nen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler Eng­lisch als ers­te Fremd­spra­che. Ab dem 7. Schul­jahr kann Fran­zö­sisch als 2. Fremd­spra­che im Rah­men des Wahl­pflicht­un­ter­richts als Grund- oder Erwei­te­rungs­fach gewählt wer­den. Im 9. Schul­jahr kön­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Gym­na­si­al- und Real­schul­klas­sen zusätz­lich Latein als 3. Fremd­spra­che wäh­len.

1.6 Der Wahl­pflicht­be­reich

Mit dem 7. Schul­jahr begin­nen die Wahl­pflicht­kur­se. Eltern und ihre Kin­der ent­schei­den sich zunächst, ob das Kind mit Fran­zö­sisch eine zwei­te Fremd­spra­che ler­nen möch­te. Die Ein­wahl in das Fach Fran­zö­sisch ist für zwei Jah­re, also das 7. und 8. Schul­jahr ver­bind­lich. Die Wahl die­ser  zwei­ten Fremd­spra­che emp­fiehlt sich nur für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die im Fach Eng­lisch mit min­des­tens befrie­di­gen­den Ergeb­nis­sen im E-Kurs unter­rich­tet wer­den.

Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die sich nicht für das Fach Fran­zö­sisch ent­schei­den, ler­nen im 7. Schul­jahr unter­schied­li­che Wahl­pflicht­fä­cher ken­nen. Jedes Fach wird epo­chal für einen Zeit­raum von etwa sechs Schul­wo­chen ange­bo­ten, sodass jedes Kind etwa fünf Wahl­pflicht­fä­cher ken­nen­lernt. Im 8. Schul­jahr ent­schei­den sich die­se Schü­le­rin­nen und Schü­ler dann für einen Kurs ihrer Wahl.

Im 9. Schul­jahr wäh­len die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Real- und Gym­na­si­al­klas­sen ein zwei­tes Wahl­pflicht­fach. In den Haupt­schul­klas­sen wer­den alle Wahl­pflicht­stun­den zusam­men­ge­legt und bil­den das Fach Arbeits­leh­re. Hier berei­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kon­zen­triert in Theo­rie und Pra­xis auf das Berufs­le­ben vor.

1.7 Pro­jek­te

Pro­jekt­ori­en­tier­tes Arbei­ten bie­tet die Mög­lich­keit, vor­han­de­ne Fach­kennt­nis­se fächer­ver­bin­dend und hand­lungs­ori­en­tiert anzu­wen­den und zu erwei­tern. Zwei Pro­jekt­wo­chen  im Schul­jahr bie­ten viel­fäl­ti­ge Anläs­se in Gemein­schaft mit ande­ren zu arbei­ten, Ver­ant­wor­tung für den Lern­pro­zess zu über­neh­men und dabei den eige­nen Hori­zont zu erwei­tern. Zeit­gleich zur zwei­ten Pro­jekt­wo­che im Schul­jahr fin­den die Klas­sen­fahr­ten des drit­ten, fünf­ten und neun­ten Jahr­gangs statt.

Jen­seits der Pro­jekt­wo­chen gibt es fest im Schul­cur­ri­cu­lum ver­an­ker­te Pro­jek­te, wie das Basis­pro­gramm im Jahr­gang 5, den Wald­tag im Jahr­gang 6 oder die Ski-und Pro­jekt­wo­che im Jahr­gang 7.

Das inhalt­li­che Kon­zept der Pro­jekt­wo­chen wird der­zeit über­ar­bei­tet.

1.8 Exkur­sio­nen und Fahr­ten

Exkur­sio­nen und Fahr­ten lie­gen ähn­li­che Ziel­set­zun­gen zugrun­de wie der Pro­jekt­ar­beit. In beson­de­rer Wei­se erwei­tern die­se Ver­an­stal­tun­gen den Erfah­rungs­ho­ri­zont der Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Sie ste­hen in unmit­tel­ba­rem Zusam­men­hang mit unter­richt­li­chen oder unter­richts­er­gän­zen­den Akti­vi­tä­ten der Schu­le.

Fahr­ten­kon­zept

The­ma der Fahrt Teil­neh­mer­kreis
Klas­sen­fahrt 4: Abschluss­fahrt alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 4. Jahr­gangs
Klas­sen­fahrt 5: Stär­kung der Klas­sen­ge­mein­schaft alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 6. Jahr­gangs
Klas­sen­fahrt 9: Blick über den Tel­ler­rand alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 9. Jahr­gangs
Ski­lehr­gang inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Jahr­gangs 7
Frank­reich­aus­tausch Inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Jahr­gangs 8
Ein­kehr­ta­ge inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Jahr­gangs 8
Gedenk­stät­ten­fahrt inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Abgangs­klas­sen 9 und 10
Café-Man­de­la-Fahrt Das Café-Team

 

1.9 Die Berufs­ori­en­tie­rung

Die Schu­le fühlt sich in ers­ter Linie der all­ge­mei­nen Bil­dung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­pflich­tet. Neben die­sen Auf­trag tritt, mit zuneh­men­dem Alter der Jugend­li­chen,  die Vor­be­rei­tung auf das spä­te­re Berufs­le­ben. Der Vor­be­rei­tung die­nen einer­seits die Ver­mitt­lung von Fach­wis­sen, ande­rer­seits früh­zei­tig ein­set­zen­de Hil­fen zur Berufs­ori­en­tie­rung. Hier koope­riert die Schu­le mit zahl­rei­chen betrieb­li­chen und über­be­trieb­li­chen Ein­rich­tun­gen der Regi­on.

Ange­bo­te zur Berufs­ori­en­tie­rung

Ange­bot Ziel­set­zung Adres­sa­ten
Ein­füh­rung des Berufs­wahl­pas­ses

Ers­te Annä­he­rung an das The­ma

Struk­tu­rier­te Abla­ge von Zer­ti­fi­ka­ten und Zeug­nis­sen zur Wie­der­vor­la­ge bei Bewer­bun­gen

alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 7. Jahr­gangs
Girls- und Boys­day Ers­ter prak­ti­scher Ein­blick in das Berufs­le­ben

Alle Schü­le­rin­ne und Schü­ler des 7. Jahr­gangs,

Son­der­ge­neh­mi­gun­gen für Schü­le­rin­nen und Schü­ler der höhe­ren Jahr­gän­ge

Kom­pe­tenz­fest-stel­lungs­ver­fah­ren 7 (Kom­po 7)

Indi­vi­du­el­le Rück­mel­dung über per­sön­li­che Kom­pe­ten­zen und Nei­gun­gen

Die Teil­nah­me an dem Ver­fah­ren ist Vor­aus­set­zung für eine spä­te­re Unter­stüt­zung durch die Berufs­ein­stiegs­be­glei­tung

alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Jahr­gangs 7
Besuch der Aus­bil­dungs­mes­se Wies­ba­den Ein­blick in die Viel­falt der Aus­bil­dungs­be­ru­fe und Aus­bil­dungs­be­trie­be der Regi­on Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Jahr­gangs 8 und 9
Berufs­ori­en­tie­rungs-woche 8 Ver­mitt­lung von Infor­ma­tio­nen rund um die The­men „Berufs­wahl“, „Bewer­bung“, „Aus­bil­dung“ und „Berufs­all­tag“ alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Jahr­gangs 8
Berufs­ein­stiegs­be­glei­tung

Indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zung bei der Suche nach Prak­ti­kums- und Aus­bil­dungs­plät­zen,

Unter­stüt­zung auf dem Weg zur Aus­bil­dungs­rei­fe

aus­ge­wähl­te Teil­neh­mer von Kom­po 7
zwei­wö­chi­ges Betriebs­prak­ti­kum 8

prak­ti­sche Berufs­er­fah­run­gen sam­meln

Kon­tak­te knüp­fen

alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Jahr­gangs 8
zwei­wö­chi­ges Betriebs­prak­ti­kum 9

ver­tief­te prak­ti­sche Berufs­er­fah­run­gen sam­meln

Kon­tak­te knüp­fen

alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Jahr­gangs 9

Pra­xis­ta­ge

(ganz­jäh­ri­ge Leh­rer­dop­pel­be­set­zung)

Berufs­er­fah­run­gen aus dem ers­ten Prak­ti­kum ver­tie­fen

Unter­schied­li­che Aus­bil­dungs­be­ru­fe und –betrie­be ken­nen ler­nen

Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 9. Haupt­schul­klas­sen
Wirt­schafts­füh­rer­schein Erwerb fun­dier­ter volks- und betriebs­wirt­schaft­li­cher Kennt­nis­se Inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen des Jahr­gangs 9 (Real- und Gym­na­si­al­klas­sen)
Berufs­be­ra­tung durch eine Mit­ar­bei­te­rin der Agen­tur für Arbeit Indi­vi­du­el­le Berufs­be­ra­tung Inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gän­ge 9 und 10

1.10 Gestal­tung der Über­gän­ge

Der Über­gang vom Kin­der­gar­ten in die Grund­schu­le wird im Rah­men des Tau­nus­stei­ner Modells gestal­tet.

Der Über­gang von den Grund­stu­fen und –schu­len in die fünf­te Klas­se unse­rer Schu­le wird durch Abspra­chen zwi­schen den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen der abge­ben­den und der auf­neh­men­den Schu­len vor­be­rei­tet und beglei­tet. Auch die Auf­nah­me­ge­sprä­che und der Ken­nen­lern­nach­mit­tag für die neu­en Fünft­kläss­ler und ihre Eltern hel­fen, den Über­gang von der Grund­stu­fe in die Sekun­dar­stu­fe zu gestal­ten.

Infor­ma­ti­ons­aben­de für die Jahr­gän­ge 9 und 10 unter­stüt­zen Schü­le­rin­nen und Schü­ler und Eltern bei der Aus­wahl der pas­sen­den wei­ter­füh­ren­den Schu­le. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler erhal­ten dar­über hin­aus die Mög­lich­keit, an wei­ter­füh­ren­den Schu­len ihrer Wahl zu hos­pi­tie­ren.

1.11 Die Team­struk­tur

Orga­ni­sa­to­ri­sche Grund­la­ge unse­rer päd­ago­gi­schen Arbeit ist die Team­struk­tur. Dabei besteht ein Jahr­gangs­team aus allen in einem Jahr­gang ein­ge­setz­ten Klas­sen­leh­rern und Klas­sen­leh­re­rin­nen. Die Jahr­gangs­teams bera­ten sich zwei­mal monat­lich. Bei Bedarf wer­den sie von   Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ande­rer Fach­rich­tun­gen, Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der Schul­so­zi­al­ar­beit, des Bera­tungs- und För­der­zen­trums (BFZ) oder der Berufs­ein­stiegs­be­glei­tung unter­stützt. Geför­dert wird die Team­ar­beit dadurch, dass beson­ders in den unte­ren Jahr­gän­gen die Klas­sen­leh­rer eines Jahr­gangs wech­sel­sei­tig als Fach­leh­rer in den Par­al­lel­klas­sen ein­ge­setzt wer­den.

Den Schwer­punkt der Team­ar­beit bil­den unter­richts­über­grei­fen­den Abspra­chen. Dies betrifft die Pla­nung von Fes­ten, Eltern­aben­den, Pro­jekt­ta­gen oder Pro­jekt­wo­chen, aber auch den Aus­tausch über päd­ago­gi­sche Fra­gen und erzie­he­ri­sche Maß­nah­men.

1.12 Der Päd­ago­gi­sche Tag

Im Rah­men des Päd­ago­gi­schen Tages arbei­tet das Kol­le­gi­um ein­mal jähr­lich gemein­sam unter wech­seln­der The­ma­tik an der Wei­ter­ent­wick­lung der Schu­le. Der Päd­ago­gi­sche Tag wird in der Regel von der Schul­ent­wick­lungs­grup­pe vor­be­rei­tet. Es betei­li­gen sich neben dem Kol­le­gi­um die nicht unter­rich­ten­den päd­ago­gi­schen Kräf­te, bei Inter­es­se auch Eltern- und Schü­ler­ver­tre­ter.

1.13 Beson­de­re Ein­rich­tun­gen

Ein­zel­fall­be­ra­tung und prä­ven­ti­ve Pro­jekt­ar­beit und Grup­pen­an­ge­bo­te im Nach­mit­tags­be­reich  kenn­zeich­nen das Auf­ga­ben­feld der Schul­so­zi­al­ar­beit.

Das Schü­ler­ca­fé Man­de­la wird in Zusam­men­ar­beit mit der evan­ge­li­schen Lan­des­kir­che (EKHN) und dem Bis­tum Lim­burg betrie­ben.

Eine enge Zusam­men­ar­beit besteht zwi­schen dem Schü­ler­ca­fé und der Schul­seel­sor­ge der EKHN. Die Schul­seel­sor­ge öff­net sich der gan­zen Schul­ge­mein­de.

Das Bera­tungs- und För­der­zen­trum (BFZ) unter­stützt die Schu­le hin­sicht­lich ihres Inklu­si­ons­auf­tra­ges.

Die Berufs­ein­stiegs­be­glei­tung arbei­tet im Auf­trag der Agen­tur für Arbeit und beglei­tet Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei ihrer Suche nach Prak­ti­kums- und Aus­bil­dungs­plät­zen.

1.14 Die säch­li­che Aus­stat­tung

Die fach­li­che und päd­ago­gi­sche Arbeit an der Schu­le erfor­dert eine gute säch­li­che Aus­stat­tung. Gro­ße Klas­sen­räu­me für die Jahr­gän­ge 5 und 6, Dif­fe­ren­zie­rungs­räu­me für die Jahr­gän­ge 7–10 begüns­ti­gen eine dif­fe­ren­zie­ren­de, die Eigen­tä­tig­keit der Schü­le­rin­nen und Schü­ler her­aus­for­dern­de Päd­ago­gik. Die Schu­le ver­fügt über modern und gut aus­ge­stat­te­te Räu­me im Bereich der Natur­wis­sen­schaf­ten, der Arbeits­leh­re, der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie und der Musik. Die schul­ei­ge­ne Biblio­thek  ist in den Pau­sen geöff­net und wird wäh­rend der Unter­richts­zei­ten als Dif­fe­ren­zie­rungs­raum genutzt. Zu den im Grü­nen gele­ge­nen Sport­an­la­gen gehö­ren, neben zahl­rei­chen Sport­hal­len, eine Kleins­port­an­la­ge, ein Sta­di­on B und eine Klet­ter­wand.

  1. Schwer­punk­te der schu­li­schen Arbeit

2.1 Sozia­les und poli­ti­sches Ler­nen

Der Klas­sen­rat

Der wöchent­lich zusam­men­tre­ten­de Klas­sen­rat bie­tet die Mög­lich­keit, alle klas­sen- und schul­be­zo­ge­nen Ange­le­gen­hei­ten zu bespre­chen und ist die ers­te Anlauf­stel­le bei auf­tre­ten­den Kon­flik­ten. Zugleich ist der Klas­sen­rat das unters­te Mit­be­stim­mungs­gre­mi­um der Schü­ler. Sei­ne Arbeit ist eng mit der Tätig­keit der SV ver­bun­den. Dem Ablauf der Klas­sen­rats­sit­zun­gen liegt eine Struk­tur zugrun­de, die dem Alter und Ent­wick­lungs­stand der Kin­der ange­passt wird.

Die Schü­ler­ver­tre­tung

Die jähr­lich von allen Klas­sen­spre­che­rin­nen und Klas­sen­spre­chern der Schu­le gewählt Schü­ler­ver­tre­tung (SV) setzt sich, unter­stützt durch einen gewähl­ten Ver­bin­dungs­leh­rer oder eine Ver­bin­dungs­leh­re­rin, für die Belan­ge der Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein, nimmt an wich­ti­gen Kon­fe­ren­zen, teils bera­tend, teils stimm­be­rech­tigt teil und ist ein­ge­la­den, an der päd­ago­gi­schen und räum­li­chen Gestal­tung der Schu­le mit­zu­wir­ken. Die Schü­ler­ver­tre­tung ver­steht sich auch als Bin­de­glied zwi­schen Schu­le und Kreis­schü­ler­schaft.

Das Café-Team

Das Café Man­de­la lädt zur Mit­ge­stal­tung ein. Die gilt ins­be­son­de­re für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die regel­mä­ßig hin­ter der The­ke mit­ar­bei­ten. Die Mit­ar­beit im Café-Team ermög­licht in beson­de­rer Wei­se den Blick über den Tel­ler­rand der eige­nen Peer­group hin­aus. Gemein­sa­me Fes­te und Wochen­end­fahr­ten stär­ken die Grup­pe und ver­ste­hen sich als klei­nes Dan­ke-schön an alle Hel­fe­rin­nen und Hel­fer.

Der Schul­sa­ni­täts­dienst

Zum Schul­sa­ni­täts­dienst mel­den sich inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler ab dem 6. Schul­jahr. Die Schü­ler wer­den regel­mä­ßig durch einen Ver­tre­ter der Johan­ni­ter Unfall­hil­fe e.V.  fort­ge­bil­det, sie ver­sor­gen ihre Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­ler bei klei­ne­ren Unfäl­len und beglei­ten als Sani­tä­ter alle Sport­ver­an­stal­tun­gen und Fes­te der Schu­le.

Die Schü­ler­fir­ma

Im Rah­men des Wahl­pflicht­un­ter­richts im 9. und 10 Schul­jahr kön­nen sich inter­es­sier­te Schü­ler zur Teil­nah­me an einer Schü­ler­fir­ma bewer­ben. Durch die Mit­ar­beit in der Schü­ler­fir­ma erhal­ten die Teil­neh­men­den einen ers­ten Ein­blick in Wirt­schafts­kreis­läu­fe. Sie ent­wi­ckeln gemein­sam eine Pro­dukt­idee, die sie anschlie­ßend ver­mark­ten. Die Schü­ler­fir­men wer­den unter­stützt vom Insti­tut der deut­schen Wirt­schaft.

Sozi­al­spon­so­ring

Jähr­lich wie­der­keh­ren­de Ver­an­stal­tun­gen berei­chern das kul­tu­rel­le und sport­li­che Leben der Schu­le und bie­ten dar­über hin­aus enga­gier­ten Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Mög­lich­keit, sich für sozia­le Pro­jek­te ein­zu­set­zen:

  • Das Gala-Diner rich­tet sich an Eltern und Kol­le­gen, Ehe­ma­li­ge und För­de­rer der Schu­le. Schü­ler und Leh­rer erwar­ten die Gäs­te mit einem reich­hal­ti­gen kul­tu­rel­len und kuli­na­ri­schen Ange­bot. Der Erlös des Abends fließt in ein von den betei­lig­ten Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus­ge­wähl­tes sozia­les Pro­jekt.
  • Lau­fen für einen guten Zweck, das ist das Mot­to unse­res Spen­den­laufs, an dem sich alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schu­le betei­li­gen.

Die genann­ten Aktio­nen ver­ste­hen sich nicht nur als Mög­lich­keit, Gel­der für einen „guten Zweck“ ein­zu­trei­ben. Sie bil­den zugleich den Rah­men für eine enge, pro­jekt­ori­en­tier­te Zusam­men­ar­beit zwi­schen Schü­lern und Leh­rern.

Schu­le ohne Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge

Im Schul­jahr 2012/13 erwarb die Schu­le den Titel „Schu­le ohne Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge“.  Ver­bun­den mit die­sem Titel ist die Selbst­ver­pflich­tung der Schul­ge­mein­de, sich im All­tag gegen jede Form der Dis­kri­mi­nie­rung und der Gewalt zu wen­den. Ver­an­stal­tun­gen, die das Anlie­gen des Pro­jek­tes in die Öffent­lich­keit tra­gen, wer­den in beson­de­rer Wei­se unter­stützt.

Der Schul­so­zi­al­preis „Blau­er Del­phin“

Mit dem Schul­so­zi­al­preis „Blau­er Del­phin“ wer­den jähr­lich Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus­ge­zeich­net, die, jen­seits fest zuge­wie­se­ner Ämter, in beson­de­rer Wei­se sozia­les Enga­ge­ment gezeigt haben. Schü­ler, Leh­rer, Sozi­al­ar­bei­ter, aber auch Eltern sind auf­ge­for­dert, mög­li­che Preis­trä­ger vor­zu­schla­gen. Ein die Schul­ge­mein­de reprä­sen­tie­ren­des Gre­mi­um wählt die Preis­trä­ger aus und ehrt sie im Rah­men einer Fei­er­stun­de.

Das Sozi­al­trai­ning

Sozia­les Ler­nen fin­det in ers­ter Linie im Rah­men der all­täg­li­chen Begeg­nung zwi­schen den Mit­glie­dern der Schul­ge­mein­de statt. Der Klas­sen­rat bie­tet die Mög­lich­keit, Kon­flik­te auf­zu­grei­fen und im Rah­men der Klas­sen­ge­mein­schaft nach Lösun­gen zu suchen.  Alle zwei Jah­re neh­men die Klas­sen an einem auf das Alter der Schü­ler abge­stimm­ten Sozi­al­trai­ning teil. Ziel die­ses Trai­nings ist es, ein Schul­kli­ma zu schaf­fen, dass es allen Mit­glie­dern der Schul­ge­mein­de ermög­licht, Kon­flik­te offen und pro­duk­tiv aus­zu­tra­gen. Das Sozi­al­trai­ning leis­tet einen Bei­trag zur Per­sön­lich­keits­bil­dung und stärkt die Jugend­li­chen auf ihrem Weg in ein selbst ver­ant­wor­te­tes, eigen­stän­di­ges Leben. Schließ­lich stärkt das Trai­ning die Klas­sen­ge­mein­schaft und schafft somit wich­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen für ein lern­för­der­li­ches Kli­ma.

Jahr­gang Cha­rak­ter des Trai­nings Durch­füh­ren­de
Jahr­gang 5

Ein­füh­rung des Klas­sen­ra­tes  mit fol­gen­den the­ma­ti­schen Schwer­punk­ten:

  • Ken­nen­ler­nen, Ver­trau­en schaf­fen
  • Kon­takt, Wahr­neh­mung, Iden­ti­tät
  • Kom­mu­ni­ka­ti­on, Zusam­men­ar­beit, Ver­ant­wor­tung
  • Gefüh­le wahr­neh­men, Gefüh­le aus­drü­cken
  • Stär­ken und Res­sour­cen erken­nen
Klas­sen­lei­tung in Koope­ra­ti­on mit der Schul­so­zi­al­ar­beit
Jahr­gang 5 Zehn­stün­di­ges Basis­trai­ning „Kom­mu­ni­ka­ti­on und Kon­flikt­lö­sung“ Schul­so­zi­al­ar­beit in Koope­ra­ti­on mit der Klas­sen­lei­tung
Jahr­gang 5 klas­sen­bil­den­de Maß­nah­men im Rah­men der Klas­sen­fahrt Klas­sen­leh­rer mit Beglei­tung
Jahr­gang 7 Kon­flikt­lö­sungs­trai­ning Sozi­al­kom­pe­tenz­team: Leh­re­rin­nen und Leh­rer in Zusam­men­ar­beit mit der Schul­so­zi­al­ar­beit
Jahr­gang 7 Work­shop zum The­ma „Medi­en­kom­pe­tenz“ Medi­en­be­auf­trag­te
Jahr­gang 9 Ein­tä­gi­ges Pro­gramm zur Unter­stüt­zung der Klas­sen­bil­dung Jugend­kir­che Wies­ba­den (Kana) in Koope­ra­ti­on mit den Klas­sen­leh­rern

Die Ori­en­tie­rungs­ta­ge

Für die Teil­nah­me an den drei­tä­gi­gen Ori­en­tie­rungs­ta­gen kön­nen sich Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 9. Jahr­gangs bewer­ben. Die Tage die­nen der Besin­nung, dem Inne­hal­ten und dem gemein­sa­men Blick in die je eige­ne Zukunft.  Beglei­tet wer­den die Ori­en­tie­rungs­ta­ge von einer Mit­ar­bei­te­rin des Café Man­de­la und zwei Lehr­kräf­ten der Schu­le.

2.2 Das kul­tu­rel­le Leben

Die Biblio­thek

Die Schu­le ver­fügt über eine schul­ei­ge­ne Biblio­thek. Ein brei­tes Ange­bot an Fach­bü­chern und Nach­schla­ge­wer­ken ermög­licht es den Schü­le­rin­nen und Schü­lern wäh­rend der Unter­richts­zei­ten zu recher­chie­ren, an Unter­richts­pro­jek­ten zu arbei­ten und Prä­sen­ta­tio­nen vor­zu­be­rei­ten. Gegen Vor­la­ge eines Schü­ler­aus­wei­ses kön­nen Fach­bü­cher über das Wochen­en­de, alle übri­gen Bücher zum Schmö­kern für einen Zeit­raum von zwei Wochen aus­ge­lie­hen wer­den. In den Pau­sen lädt ein reich­hal­ti­ges Spiel­an­ge­bot zum gemein­sa­men spie­len ein.

Ergänzt und unter­stützt wird die klas­si­sche Biblio­theks­ar­beit durch zahl­rei­che Akti­vi­tä­ten rund um das Buch. Genannt sei­en hier die spie­le­ri­sche Biblio­thek­s­ein­füh­rung für das 5. Schul­jahr, die Auto­ren­le­sung und der Vor­le­se­wett­be­werb für das 6. Schul­jahr und Books­lams. Die Schu­le betei­ligt sich an der Ver­an­stal­tungs­rei­he „1000 Bücher – 1000 Spra­chen“ des Lese­fests Rhein­gau-Tau­nus.

Die Kunst

Die Fach­schaft Kunst führt ein Archiv, in dem Schü­ler­ar­bei­ten gesam­melt wer­den. Sie hält den Aus­stel­lungs­be­trieb im Gebäu­de am Lau­fen, indem sie die in den Wech­sel­rah­men gezeig­ten Expo­na­te regel­mä­ßig aus­tauscht.

Zu ihren Auf­ga­ben zählt die Fach­schaft auch die akti­ve Mit­wir­kung und die Bera­tung bei auf Dau­er ange­leg­ten Gestal­tungs­vor­ha­ben im Schul­ge­bäu­de und auf dem Schul­ge­län­de.

Die Kunst­kur­se neh­men an Wett­be­wer­ben teil.

Das Thea­ter

Thea­ter­kur­se wer­den als Wahl­pflicht­kur­se, als freie Arbeits­ge­mein­schaf­ten und als fes­te Pro­jek­te in eini­gen Ganz­tags­klas­sen ange­bo­ten. Im Rah­men von Klas­sen- und Schul­fes­ten, aber auch auf kom­mu­na­len Büh­nen zei­gen die jun­gen Schau­spie­ler ihre Talen­te und berei­chern mit ihren Vor­füh­run­gen das schu­li­sche Leben.

Die Musik

Eine beson­de­re Rol­le bei der Gestal­tung von Schul­fes­ten, Auf­nah­me- und Abschluss­fei­ern, bei der Begrü­ßung von Aus­tausch­schü­lern oder der musi­ka­li­schen Unter­ma­lung von Bene­fiz­ver­an­stal­tun­gen unse­rer Schü­ler­band zu.

Die Schü­ler­zei­tung

Zwei­mal jähr­lich erscheint die Schü­ler­zei­tung unse­rer Schu­le. Unter dem Mot­to „Learning by doing“ wach­sen inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler ab dem 5. Jahr­gang in das Redak­ti­ons­team hin­ein, ler­nen Grund­la­gen jour­na­lis­ti­scher Tätig­keit eben­so ken­nen wie die Gestal­tung der Zei­tung am Com­pu­ter oder das Ein­trei­ben von Wer­be­gel­dern für den Druck.

2.3 Der Sport

Sport­spie­le und Wett­kämp­fe

Der regu­lä­re Sport­un­ter­richt wird in der Sekun­dar­stu­fe durch Sport­fes­te ergänzt:

  • Die IGS-Olym­pia­de für die Jahr­gän­ge 5 bis 10
  • Das Schwimm­fest für die Jahr­gän­ge 5 und 6
  • Der Hin­der­nis­lauf für die Jahr­gän­ge 7 und 8
  • Die Ball­sport­spie­le für die Jahr­gän­ge 9 und 10

Die beweg­te Pau­se

In der ers­ten gro­ßen Pau­se, zwi­schen 9.35 Uhr und 9.50 kön­nen sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gän­ge 5 bis 7 Sport- und Spiel­ge­rä­te aus­lei­hen. Um dem Bewe­gungs­drang der Kin­der Rech­nung zu tra­gen, ist zu die­sem Zeit­punkt auch eine Sport­hal­le geöff­net. Die Kin­der wer­den von einem Sport­kol­le­gen beauf­sich­tigt.

2.4 För­de­rung und Unter­stüt­zung

Das För­der­kon­zept

Die Schu­le rich­tet punk­tu­ell  geson­der­te För­der­stun­den ein um einer­seits Schü­ler und Schü­le­rin­nen, die Gefahr lau­fen, ohne schu­li­schen Abschluss die Schu­le zu ver­las­sen,  um ande­rer­seits Schü­le­rin­nen und Schü­ler in ihren Inter­es­sen und Stär­ken för­dernd zu unter­stüt­zen. Es wer­den jahr­gangs­wei­se För­der­schwer­punk­te gesetzt.

För­der­maß­nah­men in den Haupt­fä­chern Deutsch, Mathe­ma­tik und Eng­lisch

Die För­de­rung in den Haupt­fä­chern Deutsch, Mathe­ma­tik und Eng­lisch erfolgt durch dop­pel­te Leh­rer­be­set­zung in jeweils einer Fach­stun­de wöchent­lich. In die­ser Zeit kann eine klei­ne Grup­pe von Schü­lern in einem Extra­raum geför­dert wer­den. Der För­der­un­ter­richt wird nach Mög­lich­keit von einem im Jahr­gang ein­ge­setz­ten Fach­kol­le­gen oder einer Fach­kol­le­gin durch­ge­führt. Bei der Zuwei­sung von För­der­stun­den wer­den epo­chal fol­gen­de fach­be­zo­ge­ne Schwer­punk­te gesetzt.

För­de­rung Deutsch Jahr­gang 5 und 7
För­de­rung Mathe­ma­tik Jahr­gang 6 und 8
För­de­rung Eng­lisch Jahr­gang 6,7 und 8

LR-För­de­rung

Die LR-För­de­rung erfolgt durch Zusatz­kur­se am Nach­mit­tag. Die Kurs­grö­ße liegt in der Regel bei maxi­mal 12 Schü­le­rin­nen und Schü­lern..

Lese­för­de­rung

Das umfang­rei­che Lese­för­der­kon­zept der Schu­le befasst sich schwer­punkt­mä­ßig mit der Fra­ge, wann, wo und mit wel­chen Stra­te­gi­en Schü­ler ler­nen, Tex­te als Infor­ma­ti­ons­quel­le zu nut­zen und wie der Lern­er­folg über­prüft wer­den kann. Des Wei­te­ren wer­den sol­che Akti­vi­tä­ten in das Kon­zept auf­ge­nom­men, die direkt oder indi­rekt die Lese­freu­de von Schü­lern för­dern. Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen sind dem Lese­för­der­kon­zept zu ent­neh­men.

2.5 Zusam­men­ar­beit zwi­schen Schu­le und Eltern­haus

Gesprächs­kul­tur

Die per­sön­li­che und schu­li­sche Ent­wick­lung der Kin­der wird durch einen regel­mä­ßi­gen ver­trau­ens­vol­len Aus­tausch zwi­schen Schu­le und Eltern­haus geför­dert. Neben indi­vi­du­ell ver­ein­bar­ten Ter­mi­nen lädt die Schu­le Eltern und Schü­ler zu fol­gen­den Gesprächs­ter­mi­nen ein.

Das Auf­nah­me­ge­spräch

Für die meis­ten Kin­der und ihre Eltern ist der Wech­sel von der Grund­stu­fe in die Sekun­dar­stu­fe I mit einem Schul­wech­sel ver­bun­den. Die Schul­lei­tung führt des­halb mit allen Kin­dern, die in das 5. Schul­jahr auf­ge­nom­men wer­den, vor dem Schul­jah­res­wech­sel ein Auf­nah­me­ge­spräch. Ziel des Gesprä­ches ist es, Schran­ken abzu­bau­en, Kin­der und Eltern einen ers­ten Ein­blick in das Schul­le­ben und die Schul­struk­tur zu ermög­li­chen und durch früh­zei­ti­ge per­sön­li­che Kon­tak­te mit den Eltern, die­se für die gemein­sa­me Erzie­hungs­ar­beit zu gewin­nen.

Der Eltern­sprech­tag

Der Eltern­sprech­tag bie­tet den Eltern die Mög­lich­keit, die das eige­ne Kind unter­rich­ten­den Leh­re­rin­nen und Leh­rer ken­nen­zu­ler­nen und in einem zehn­mi­nü­ti­gen Gespräch wich­ti­ge, die Lern­ent­wick­lung des Kin­des betref­fen­de Fra­gen zur Spra­che zu brin­gen. Für Gesprä­che, die mehr Zeit in Anspruch neh­men, kön­nen geson­der­te Ter­mi­ne mit den Lehr­kräf­ten ver­ein­bart wer­den.

Lern­stands­ge­sprä­che

Zu Beginn des zwei­ten Halb­jah­res wer­den die Schü­ler und Schü­le­rin­nen mit ihren Eltern vom Klas­sen­leh­rer oder der Klas­sen­leh­re­rin zu einem Lern­stands­ge­spräch ein­ge­la­den. Das Tref­fen dient dem Aus­tausch über den schu­li­schen Wer­de­gang des Kin­des. Die Klas­sen­leh­rer sind über die Ent­wick­lung der Kin­der in allen Fächern infor­miert und kön­nen die Eltern bei Bedarf bera­ten. Umge­kehrt kön­nen sich Eltern und Schü­ler bei die­ser Gele­gen­heit umfas­send infor­mie­ren. Für jedes Gespräch sind in der Regel 20 Minu­ten reser­viert.

Arbeits­ge­mein­schaf­ten

Jen­seits der Arbeit im Eltern­bei­rat enga­gie­ren sich Eltern und Leh­rer gemein­sam in der AG „Kom­mu­ni­ka­ti­on“.


[1] Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zum Ganz­tags­an­ge­bot der Grund­stu­fe fin­den sich auf den Sei­ten der Grund­stu­fe.

[2] Zum För­der­kon­zept der Schu­le s. Schul­home­page: Das För­der­kon­zept

[3] Als Schu­le, die über­wie­gend von Fahr­schü­lern besucht wird, rich­ten sich die Unter­richts­zei­ten nach den Vor­ga­ben der Bus­un­ter­neh­men.

[4] Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Ganz­tags­klas­sen s. Schul­home­page: Die Ganz­tags­klas­se: Zehn Fra­gen – zehn Ant­wor­ten

[5] Das Fach Fran­zö­sisch wird im E-Kurs auf Gym­na­si­al­ni­veau unter­rich­tet. Die Dif­fe­ren­zie­rung in E/G-Kur­se erfolgt im zwei­ten Halb­jahr der Jahr­gangs­stu­fe 7 auf Grund­la­ge der Leis­tun­gen im 1. Halb­jahr.